Rückblick zur Ausstellung „Leben im Verborgenen“

Vom 13. Oktober bis 17. November war zunächst in der Epiphanias-, dann in der Titus-Kirchengemeinde die Ausstellung „Leben im Verborgenen. Menschen ohne Pass und Papiere in Deutschland“ zu sehen. Eindrücklich wurde die Lebenssituation von Menschen nahe gebracht, die hier ohne juristisch gültigen Aufenthaltsstatus leben.

Einige der Besucher vermissten den Hinweis darauf, was zu tun sei, wenn man mit einem Menschen in Kontakt komme, der hier ohne gültige Papiere lebt und Hilfe braucht. Stellvertretend für die Einrichtungen, an die Sie dann weiter verweisen können, sollen hier folgende Anlaufstellen stehen: Diakonisches Werk Stadtverband Hannover e.V., Arbeitstelle Fundamentale Rechte für irreguläre Immigranten, Tel. 0511-3687131, Haus Kirchlicher Dienste der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Arbeitsstelle Islam und Migration, Tel. 0511-1241-452, sowie die Malteser Migranten Medizin Hannover (gegenüber dem Friederikenstift), Tel. 0511-1695430/31.

Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben: Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beider Kirchengemeinden, die die Ausstellung auf- und abgebaut und während der Öffnungszeiten die Besucher empfangen haben. Ein besonderer Dank gilt allen Referenten, die uns mit ihrem Fachwissen die Hintergründe des Themas darstellten. Heidi Merk und Prof. Dr. Wolfgang Reinbold zur Eröffnung. Danach folgte ein informativer Abend mit Herrn Rauchfuß und Dr. Jarosch von Schweder von der Malteser Migranten Medizin, die zusammen mit Sigrid Boutebiba-Ludwig vom diakonischen Werk Stadtverband Hannover e.V. (Arbeitstelle Fundamentale Rechte für irreguläre Immigranten) die medizinische Seite der prekären Lage der Menschen ohne Papiere dargestellt haben. Und schließlich gilt ein besonderer Dank Richter Bernd Rümke und Dr. Christoph Dahling-Sander sowie Moderator Pastor Jens Petersen, die sich dem Thema: „Menschenwürde – Menschen ohne Papiere haben keine Rechte?“ gestellt haben. Lutz Hölscher hatte freundlicherweise die Öffentlichkeitsarbeit für die Ausstellung und das Begleitprogramm übernommen!

Pastorin Karen Schmitz

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