Vorstellung von Soeur Ute Hampel, Pastorin im Ruhestand

Ich möchte mich Ihnen ganz kurz vorstellen, damit Sie wissen, was sich hinter der himmelblauen Ordenstracht und dem weißen Schleier verbirgt:

Ich bin Soeur Ute Hampel („soeur“ heißt auf deutsch „Schwester“, nicht „Krankenschwester“), 1945 geboren und im Ruhestand seit Herbst 2006. Ich wohne in der Roten Reihe, gegenüber der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis, in Hannover. Dort bin ich auch Kirchenvorsteherin.

Ich bin eine französische protestantische Ordensschwester und gehöre der „Communaute des Diaconesses de Reuilly“ an. Mein Kloster befindet sich in Versailles und ich bin auf unbegrenzte Zeit nach Deutschland ausgeliehen. Bis 2006 war ich im Friederikenstift tätig und habe die damals 530 Mitglieder umfassende Diakonie-Schwesternschaft koordiniert, begleitet und ausgebildet.

Seit meinem Ruhestand stehe ich dem Verein für Internationale Jugendarbeit, Fachverband im Diakonischen Werk der Arbeitsgemeinschaft christlicher Frauen, in der Aupairvermittlung zur Verfügung, mache Gottesdienst-vertretungen in den Gemeinden der Hannoverschen Landeskirche, führe gemeindeübergreifende Bibelseminare im Rahmen der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis, Hannover, durch, betreue zwei Pflegeheime, und wirke in der Schwesternschaft des Johanniterordens und seiner Werke als Spiritualin und Dozentin für Theologie und Ethik.

Ich bin ausgebildet in der Krankenpflege, im Lehramt, in Religionspädagogik; habe in Bonn, Oldenburg und Paris evangelische, katholische und orthodoxe Theologie und in Bordeaux Sozialpsychologie studiert.

Meine Tätigkeit in Frankreich betraf den Gemeindeaufbau der Protestanten in der Diaspora, die Ausbildung von Katecheten, die Durchführung von Rüstzeiten und die Leitung von zwei Einrichtungen in der Behindertenarbeit und der geriatrischen Psychiatrie.

Im Rahmen des “Weltbundes für diakonische Gemeinschaften – DIAKONIA“ war ich 17 Jahre im Vorstand und Präsidentin der Region Afrika-Europa. Als solche habe ich die Diakonie in Afrika koordiniert und auf Madagaskar eine Schwesternschaft und eine Schule für diakonische Berufe ins Leben gerufen.

Soeur Ute Hampel

 

 

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