Epiphanias-Stiftung Hannover lädt ein zu einem Vortrag von Frau Dr. Dörries ein

Jede und jeder wird früher oder später mit ihnen konfrontiert: den Fragen zum Ende des Lebens. Sie drängen sich auf, wenn jemand im Familien- oder Bekanntenkreis stirbt, wenn wir selbst schwer erkranken oder von jemandem hören, der oder die ein schlimmes Leiden ertragen muss.

Wie will ich begleitet werden, wenn eine Krankheit unheilbar ist? Was kann ich im Vorhinein tun, um meinen Angehörigen im Ernstfall bei notwendigen Entscheidungen zu helfen, wenn ich selbst dazu nicht mehr in der Lage bin? Was ist rechtlich erlaubt und im christlichen Sinne möglich, wenn jemand mit einer unheilbaren Krankheit oder einem qualvollen Leiden seine Entscheidungsfreiheit bis zum Schluss wahren will; wo liegt die Grenze zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe einerseits und Sterbebegleitung andererseits?

Diesen und damit im Zusammenhang stehenden Fragen wird Frau Dr. Dörries, Zentrum für Gesundheitsethik, in ihrem Vortrag am 13. September um 16:00 Uhr im Begegnungszentrum nachgehen.

Mittlerweile hat die Evangelische Kirche in Deutschland eine neue Patientenverfügung mit Vorsorgevollmacht herausgegeben, die auf die Bedürfnisse und Erwartungen der Menschen, ihrer Angehörigen, der Mediziner und die Gegebenheiten und Erfordernisse angesichts einer geänderten rechtlichen Situation eingeht. Auch dies wird zur Sprache kommen.

Frau Dr. Dörries wird sich gern einem hoffentlich angeregten Gespräch und den Fragen der Interessierten stellen. Dazu laden wir herzlich ein.

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