Sommerfest 2011

David gegen Goliath, die Kleinen gegen die Großen, und das Unglaubliche geschieht: Die Kleinen setzen sich durch. Da ging es im Familiengottesdienst vor dem Altar der Epiphaniaskirche zur Sache, als sich die Israeliten und die Philister mit dem mächtigen Goliath gegenüber standen, dargestellt durch willkürlich aus den Gottesdienstteilnehmern ausgewählte „Kandidaten“.

Ausstaffiert von der schier unerschöpflichen Requisite unserer Diakonin Anke de Buhr und unter ihrer Regie und erzählerischen Begleitung, brachten uns die LaiendarstellerInnen die Geschichte nahe. Schwungvolle Musik ertönte durch die Organistin Birgit Desch und das Blockflötenorchester unter der Leitung von Monika Richter.

Nach dem Gottesdienst brachte das Blockflötenorchester den speisenden Besucherinnen und Besuchern gleich noch ein Ständchen und vertrieb damit gleichsam den plötzlich einsetzenden, heftigen Regen. Die Köstlichkeiten, die die Mitglieder der CJ zubereitet hatten und anboten, taten ihr Übriges, um die Anwesenden trotz des Wolkenbruchs zu erfreuen und zum Bleiben zu bewegen.

Der Kirchenchor unter der Leitung von Klaus Wissel lud die Anwesenden im Begegnungszentrum dann zum Mitsingen ein. Manche blieben danach gleich sitzen und kosteten von den herrlichen (gespendeten) Torten und Kuchen der Kaffeestube, um die sich in Küche, Ausgabe und Ausschank ein eingespieltes Team kümmerte. Draußen lockte der Kindergarten unter dem Motto „im Reich der Heldinnen und Helden“ die Kinder zu so mancher interessanten Aktion. Auch den Erwachsenen boten sich im Laufe des Nachmittags mehrere Möglichkeiten, aktiv zu werden; z. B. der Tanzkreis von Renate Luft und die Squaredance-Gruppe mit der Leiterin Marion Rump, die viele dazu animierten mitzumachen.

Der Gospelchor unter Leitung von Jürgen Begemann hatte eine besondere Attraktion zu bieten, da im Anschluss an ihr eigenes Programm die zu der Zeit gerade auf Besuch in Hannover befindliche Gruppe der Südafrikanerinnen und –afrikaner aus unseren Partnerkirchenkreisen Eshowe und Empangeni eine viel beachtete Kostprobe ihrer Musikalität und ihres Rhythmusgefühls gaben. Der Gospelchor stimmte mit ein, so dass mit dieser Darbietung einmal mehr deutlich wurde, dass dieses Fest unserer Kirche Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen im eine Herrn Jesus Christus zusammen führt.

Den Höhe– und Schlusspunkt setzte der Ein-Mann-Mitmach-Zirkus Moskito, den die Epiphanias-Stiftung engagiert hatte. Vor den zahlreichen Erwachsenen und besonders den vielen Kindern durchstach der lustige Herr mit tatkräftiger Unterstützung des jungen Publikums Luftballons, ohne dass sie platzten, er zauberte Flaschen und ein Glas herbei und ließ zu guter Letzt mit Hilfe seiner Publikumsassistenten die Teller tanzen, indem er ihnen einen Schnellkurs im Jonglieren zukommen ließ. Es war ein gelungener Tag. „Es ist sehr schön bei Ihnen. Die Feste hier machen großen Spaß und sind interessant“, sagte ein Besucher.

Pastor Jens Petersen

 

 

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