Epiphanias-Fest

Am 6. Januar geht mit dem Epiphaniasfest die Weihnachtszeit zu Ende. In der Epiphaniasgemeinde ist dieser Tag noch aus einem anderen Grund ein besonderes Ereignis: Alle ehrenamtlichen Mitarbeiter der Gemeinde sind an diesem Abend als Dank für ihr Engagement zu einem Fest eingeladen. So war es auch in diesem Jahr.
Zu Beginn fand eine Andacht in der Epiphaniaskirche statt, die von Pastorin Schmitz und Pastor Petersen gestaltet wurde. Dabei wurden sie musikalisch unterstützt von den beiden Chören der Epiphanias-Kirchengemeinde: dem Kirchenchor und dem Gospelchor. Beide Chöre trugen eigene Stücke vor, sangen aber auch gemeinsam mit der zahlreich erschienenen Gemeinde.
Nach dem Gottesdienst gingen (fast) alle zu der Feier im Gemeindezentrum und dabei wurde klar, dass der Abend ein besonderes Motto hatte: An den Wänden hingen Bilder aus den Werken von Loriot, und auch die Dank-Rede von Pastor Petersen war ganz in diesem Stil gehalten. Nach dem leckeren Buffet, dem alle gern und reichlich zusprachen, folgte ein Feuerwerk von Loriot-Sketchen, die die „Hauptberuflichen“ eingeübt hatten und zur allgemeinen Freude z.T. auch mit Unterstützung aus dem Publikum vorspielten: Die Jodelschule, der Bericht eines Lottogewinners und Rentners, der Bettenkauf im Warenhaus, ein ehelicher Disput, der Streit um die Kosakenzipfel, die Diskussion über das Zubereiten eines Frühstückseies, der angemessene Empfang eines geschenkten Klaviers – es wollte gar kein Ende nehmen. Die Vorbereitung dieses Abends muss viel Zeit erfordert haben – aber die Darsteller hatten viel Freude dabei, das sah man den Aufführungen deutlich an. Sogar „Kosakenzipfel“ wurden an das Publikum verteilt – Loriots Geist muss im Raum gewesen sein.
Der Abend klang mit gemütlichem Zusammensein und vielen Gesprächen aus. Wie schön, dass auch das nächste Jahr wieder einen 6. Januar haben wird. Was dann wohl passiert?
Irmgard Schulz

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