Ausflug zu Hemme Milch

Am Mittwoch, den 24. April, machten sich 30 Personen auf, um Hemme Milch in der Wedemark zu besichtigen. Wir erhielten eine interessante Führung durch den Betrieb. Ein häufig gehörter Satz lautete: „So groß habe ich mir den nicht vorgestellt.“ Ja, aber 320 Milchkühe brauchen ihren Platz. Dazu kommen noch die Kälber, die dort geboren werden. Allerdings bleiben nur die weiblichen Tiere auf dem Hof, die männlichen werden an Rinderzüchter verkauft. Die Kühe haben die Möglichkeit, sich im Stall oder draußen aufzuhalten. Der Stall ist offen, auch im Winter, so entwickeln die Tiere ein dickes Fell und sind nicht so oft krank. Seit November 1996 kreisten Hemmes Schwarz-Bunte auf dem ersten schwimmenden deutschen Melkkarussell. Die Technik ist bis heute beeindruckend. Die Kühe stellen sich in Reih und Glied vor diesem Gerät auf, warten bis sie eine Stelle in dem Karussell betreten können, dann wird das Euter gesäubert und die Melkmaschine angelegt. Sie fahren entweder eine oder zwei Runden bis das Euter leer ist. Dies passiert alle 12 Stunden. Es ist für die Tiere stressfrei. Das Melkkarussell dreht sich nahezu vibrationsfrei auf einem Wasserbett. Die frisch gemolkene Milch wird auf kurzem Wege einem Plattenwärmeaustauscher zur schonenden und schnellen Kühlung zugeführt.

Damit die Kühe soviel Milch geben können, müssen sie viel fressen und trinken.

Wir genossen das Melken von der Empore mit Kaffee und Kuchen und probierten natürlich auch die Produkte der Molkerei.

Ute Lückert

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