Eindrücke aus der Arbeit des Kirchenvorstandes

hier: Christoph Voges

Hier werden nach und nach einige Kirchenvorsteher berichten, was ihnen dieses Ehrenamt bedeutet. Vielleicht ermutigt dies auch Sie, sich für dieses Amt zur Verfügung zu stellen? Wir haben zwei freie Plätze im Kirchenvorstand. Bitte melden Sie sich.

Das folgende Interview führte Pastor Tesso Benti:

DSC_0036Herr Voges, Sie sind seit 2010 im Kirchenvorstand (KV). Was hat Sie motiviert, sich zunächst in den Kirchenvorstand berufen zu lassen und dann vor 1 ½ Jahren zur Wahl zu stellen?

Bei der Berufung in 2010 hatte ich das Gefühl einer inneren Berufung. Zur Wahl im vorigen Jahr habe ich mich gestellt, um eine Bestätigung durch die Gemeinde für die bisherige und weitere Arbeit zu erhalten.

Was sind Ihre Aufgaben im Kirchenvorstand?

Ich übe die Funktion des stellvertretenden KV-Vorsitzenden aus und bin zugleich im Kooperationsausschuss mit der Titus-Gemeinde. Außerdem arbeite ich im Finanzausschuss mit.

Was macht Ihnen besondere Freude?

Besonders gut finde ich im Allgemeinen die vertrauensvolle Zusammenarbeit in unserem KV-Team, und zwar mit den anderen Ehrenamtlichen und den Hauptamtlichen. Im Besonderen machen mir Freude die aktive Teilnahme an Gottesdiensten und das Gelingen von uns angestoßener Projekte (wie z.B. Krippe „Die Turmspatzen“ und Genehmigung des Familienzentrums „Unter dem Kirchturm“.Was fällt Ihnen schwer?

Zeitweise ist es schwierig, meine berufliche Tätigkeit als Wirtschaftprüfer im Außendienst mit der KV-Tätigkeit, die innerhalb der Woche stattfindet, zu vereinbaren. Die übrigen KV-Mitglieder haben jedoch bisher immer Verständnis dafür gezeigt.

Wie groß ist der zeitliche Umfang Ihrer Tätigkeit?

Ich schätze im Durchschnitt etwa 2 – 3 Stunden pro Woche.

Haben Sie an Fortbildungen teilgenommen, wenn ja, an welchen?

Jedes Jahr findet bei uns an einem Wochenende eine Klausurtagung statt, in der langfristige Aufgaben besprochen werden und teilweise unter Anleitung unsere Arbeit reflektiert wird. 

Außerdem habe ich persönlich an je einem Wochenende an Seminaren zu den Themen „Theologie und Ehrenamt“ und „KV-Sitzungen kompetent leiten“ teilgenommen. Die Kosten werden von der Kirche getragen.

Wo sehen Sie die Herausforderungen in diesem Amt?

Die größten Herausforderungen bestehen für mich in den nächsten Jahren darin, die Zukunft der Gemeinde zu gestalten (und nicht nur den finanziellen Mangel zu verwalten) sowie weitere geeignete Mitstreiter für das interessante Ehrenamt zu gewinnen.

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