Eindrücke aus der Arbeit des Kirchenvorstandes

hier: Uwe Grunenberg

EpiKVGrunenbergSeit Juni 2012 ist Uwe Grunenberg im Kirchenvorstand der Epiphanias-Gemeinde – einer von den „Neuen“. Es ist schön, von ihm einen Eindruck nach zwei Jahren Amtszeit zu bekommen! Vielen Dank für das Interview, das P. Benti mit Herrn Uwe Grunenberg führte.

Was hat Sie, Herr Grunenberg, motiviert, bei den Kirchenvorstandswahlen 2012 zu kandidieren?

Es begann mit interessanten Gesprächen seitens des damaligen Kirchenvorstandes, die ich irgendwie als angenehm und herzlich empfand. Grundsätzlich besitzen die Themenfelder Religion/Religiosität/Kirche für mich seit meiner Jugend eine Anziehungskraft, die sich nach der Geburt unseres Sohns dann noch einmal verstärkt hat. Die vielen Berührungspunkte mit der Gemeinde, die sich dadurch ergaben, wie die Taufe unseres Sohns in der Epiphanias-Kirche, seine spannende Zeit im Epi Kindergarten, seine schöne Zeit im KIKIMU-Projekt beim Gitarrenunterricht, haben mir das Leben in der Epiphanias-Gemeinde sehr nah gebracht.

Was sind ihre Aufgaben im KV?

Es beginnt mit den monatlichen Sitzungen des KV, die eine gewisse Vor- und Nachbereitung bedürfen. Unsere Tagesordnung setzt sich aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammen. Manchen Themen ist man sehr nahe und manche Themen muss man sich halt erst erarbeiten. KV-Arbeit ist auch Gremienarbeit. Aber wir haben tolle KV-Mitglieder, die sich sehr gut ergänzen, da nimmt man doch einiges positive für sich mit. Weiterhin engagiere ich mich im Familienzentrumsausschuss/Diakonie. Dadurch, dass unsere Kita es geschafft hat, in das Programm „ Familienzentrum“ der Stadt Hannover aufgenommen zu werden, ergeben sich für unsere Gemeinde ganz neue Möglichkeiten. Und ich versuche, die hervorragende Arbeit von Herr Depenbrock im Stadtkirchentag (d.h. dem „Kirchenparlament“ der Stadt Hannover einschließlich Garbsen/Seelze) so gut es geht zu übernehmen. Von hier aus noch einmal vielen Dank an Herrn Depenbrock! Ich bin ebenfalls im Diakonieausschuss des Stadtkirchenverbandes Hannover engagiert. Außerdem bin ich im Integrationsbeirat, einem Gremium des Bezirksrats.

Was macht Ihnen Freude?

Eigentlich macht mir alles mehr oder weniger Freude. Ich glaube, am schönsten ist die Beteiligung am sonntäglichen Gottesdienst.

Wie groß ist der zeitliche Umfang dieser Tätigkeit?

Das ist von Woche zu Woche sehr unterschiedlich. Im Durchschnitt komme ich auf 1-2 Stunden pro Woche.

Haben Sie an Fortbildungen teilgenommen, wenn ja an welchen?

Für mich ist eigentlich jede KV-Sitzung, jeder Gottesdienst, jede Ausschusssitzung irgendwie eine „Fortbildung“. Die jährliche Klausurtagung an einem Wochenende mit dem gesamten Kirchenvorstand ist natürlich die umfangreichste, spannendste und die nachhaltigste von allen.

Wo sehen Sie die Herausforderungen in diesem Amt?

Wir müssen versuchen uns solche Ziele zu setzen, die realistisch sind, aber auch gleichzeitig uns immer noch Spielraum geben, unsere individuellen Stärken und Ideen einbringen zu können. Wir wollen versuchen, weiterhin so eine schöne „bunte und lebendige“ Kirchengemeinde zu bleiben, wie sie jetzt ist.

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