Ausflüge Junggebliebene 2015

Besuch im Museum für Energie-Geschichten am 16. Januar

Auch im Neuen Jahr wollen wir wieder einmal im Monat schauen, was Hannover so alles zu bieten hat.  IMG_2390Diesmal war es das Museum für Energie-Geschichten in der Humboldtstraße. Wir wurden herzlich begrüßt und stiegen auch gleich mit einem Experiment in das Thema „Leben mit der Elektrizität“ ein. Mit einer Reibungs-Elektrisiermaschine wurde ich aufgeladen und konnte mit meiner Hand kleine Papierschnipsel anziehen. Später machten wir noch einen anderen Test. Auch hier wurde durch Reibung Elektrizität erzeugt. Wir fassten uns an den Händen und der erste und der letzte berührte das Gerät. Sofort spürten wir alle ein Kribbeln in den Armen. Angeblich soll es gesund sein. So war es jedenfalls an den Apparaten vermerkt, die an Bahnhöfen oder auf gut besuchten Plätzen standen und mit einem Geldstück in Gang gesetzt wurden. Und wenn Sie etwas über elektrisches Küssen erfahren möchten, dann sollten Sie unbedingt das Museum besuchen. Noch ein Gerät, das mit Geld funktionierte, war die Musikbox. Erinnerungen wurden wach und die Schlager waren uns allen gut bekannt. DSCI4554Aber wir erfuhren noch viel mehr: z.B. wie die Glühlampe entstand, wie der Strom, als er in die Häuser kam, das Leben erleichterte; dann die Erfindung des Radios und der Schallplatte und vieles andere mehr. Zu dem Thema Schallplatte gibt es ab 20. März eine Sonderausstellung. Für uns war es ein interessanter Nachmittag in einem empfehlenswerten Museum.

 Ute Lückert

 

Am 16.02.2015 war das Opernhaus Hannover unser Ziel

Wir wurden von einem Sänger des Opernchores erwartet, der in seiner Freizeit Führungen anbietet. Er zeigte uns die riesige Bühne mit ihrer Technik. Erstaunliches war da zu sehen: z.B. die beweglichen Bühnenteile, die versenkbar sind – Stangen, die von oben herabgelassen werden, und an denen man alles Mögliche befestigen kann – Kulissen, die zu einem Bühnenbild zusammengesetzt werden – eine große Zahl Scheinwerfer, Fernseher und lange Reihen mit Kostümen. Der LKW, der die verschiedenen Kulissen vom Außenlager in Hannover-Bornum hin und her befördert, legt im Jahr 100.000 km zurück.DSCI4599a

Zu allem hatte unser Gästeführer Interessantes zu erzählen, und er erheiterte uns auch mit der einen oder anderen Anekdote. Wer nun glaubt, die Mitarbeiter der Oper sind nur die darstellenden Künstler auf der Bühne, der wurde eines Besseren belehrt. Fast alle handwerklichen Berufe sind vertreten. Hier nur einige, die mir noch im Gedächtnis geblieben sind: Maskenbildner, Tischler, Tapezierer, Maschinentechniker, Beleuchter, Tontechniker, Schlosser, Schneider, Frisöre und viele andere mehr. (Natürlich müsste ich bei allen Berufen die weibliche Form mit nennen). DSCI4606a

DSCI4601Ein typisch weiblicher Beruf aber ist die Souffleuse. Die Frage nach dem Warum konnte nicht eindeutig geklärt werden. Früher saß sie immer in dem Kasten mittig auf der Bühne, heute übt sie ihren Beruf von der Seitenbühne aus. Dies ist für sie, aber auch für die Künstler, manchmal ein Problem. Ja und dann war da noch die Applausordnung. DSCI4602a

Hier ist genau vermerkt, wer, wann und wie auf der Bühne zum Verbeugen erscheint.

Man sieht, wir haben wieder mal viel dazugelernt.

Ute Lückert

Unser Besuch des Luftfahrt-Museums in Laatzen am 24.3.

IMG_20150324_142907Mit gemischten Gefühlen fuhr ich mit den anderen Interessierten mit U-Bahn und Bus zum Museum. Hatte ich doch noch den Besuch des Trecker-Museums in Paderborn mit meinem Mann vor einigen Jahren vor Augen: Tolle Blattfedern, Radaufhängungen und viele andere technische Dinge waren dort zu bewundern, doch das war absolut nicht mein Ding und von Flugzeugen verstehe ich genau so viel wie von Treckern. Aber dann wurde es doch sehr interessant. IMG_20150324_145410So konnten wir bei der Führung noch viele andere Dinge entdecken, die in den zeitlichen Rahmen gehörten: z. B. Kücheneinrichtungen, Kutschen, Autos und Bekleidung der jeweiligen Zeit.  IMG_20150324_145643aVom Beginn der Fliegerei bis zu den Düsentriebwerken der heutigen Flugzeuge war alles vorhanden. Herr Fette, der uns anschaulich die Exponate des Museums erläuterte, war selber Flieger bei der Luftwaffe. Das Museum wurde von Günther Leonhardt gegründet. Er überführte seine private Sammlung 1992 zum Teil in das Museum. Sehr beeindruckend!
IMG_20150324_151051aDie Mitarbeiter sind Ehrenamtliche, die diese wunderbare und sehenswerte Ausstellung betreuen und pflegen.
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Zum Schluss wurden wir von den beiden Organisatorinnen der Veranstaltung, Frau  Hoffmann und Frau Schumacher, mit einer tollen  Kaffeetafel in den Räumen des Museums überrascht. Dieses ermöglichte Herr Hildebrandt, einer der ehrenamtlichen Mitarbeiter, die mit ihrem großen Engagement den Betrieb des Museums für die Öffentlichkeit ermöglichen. Er machte an diesem Tage für uns Überstunden. Dafür sei ihm auf diesem Wege noch einmal herzlich gedankt.

Ute Lückert

Spaziergang durch die Oststadt am 23. April

IMG_20150423_160318Diesmal waren wir nur 8 Teilnehmerinnen, die sich aufmachten Hannovers Schönheiten zu entdecken. Start war wie fast immer die U-Bahnstation Bahnstrift.  An der Sedanstraße bestaunten wir die „legalen“ Graffiti von sieben Künstlern aus Hannover und New York. Weiter ging es durch die Gretchenstraße zur Apostelkirche. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts sozusagen als Ableger für die zu klein gewordene Christuskirche erbaut. Ein schöner neugotischer Bau, der im Krieg weitgehend unbeschädigt bliebt. Nach dem Verkauf des alten Gemeindehauses wurde ein beachtenswerter Anbau errichtet, in dem Gemeinderäume und das Büro untergebracht sind. Der nächste Punkt war der Wedekindplatz, einer der schönsten im Stadtteil, sagt man. Durch die Flüggestraße und die Kleine Pfahlstrasse gelangten wir zum Denkmal von Graf Waldersee, heute eine höchst umstrittene Person, und zur Eilenriede. Sie ist unser Prachtstück, mit rund 640 Hektar Fläche der größte Stadtwald Europas. An dem Königinnen-Denkmal machten wir eine kleine Pause und genossen die Sonne. Die Mamorgruppe ist ein Geschenk Kaiser Wilhelms II. an die Stadt und zeigt die Schwestern Friederike von Hannover und Luise von Preußen. Wir bewundern den hervorragend modellierten Faltenfall der Gewänder. Nun waren es nur noch ein paar Schritte bis zu unserem letzten Punkt, der Dreifaltigkeitskirche. IMG_20150423_161348Hier erwartete uns Pastor Kemper, um uns durch seine Kirche zu führen. Auch sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts in „3 Jahren!!“ erbaut. Etwas größer als die Apostelkirche, aber auch im neugotischen Stil. Die herrlichen Fenster leuchteten bei dem Sonnenschein besonders intensiv. Während des 2. Weltkrieges konnte die Kirche durch den Einsatz von Gemeindemitgliedern für die Brandwache gerettet werden. Daher wählte 1945 die britische Besatzungsmacht die Dreifaltigkeitskirche für ihre Gottesdienste aus. In diesen Jahren galt sie auch als „heimliche Bischofskirche“, weil Hanns Lilje hier als Bischof eingeführt wurde und hier auch des Öfteren predigte. Wir können nur empfehlen, schauen Sie sich die Kirche einmal an. Sie ist an 5 Tagen in der Woche verlässlich geöffnet.

IMG_20150423_165918Zum Abschluss gab es noch Kaffee und Kuchen in  Schönwalds „Café Fofftein“ in der Bödekerstraße, auch ein Tipp für leckeren Kuchen.

Ute Lückert

 

 

Am 19. Mai auf dem Roten Faden

Das kleine Trüppchen wanderte nur ein Stückchen auf dem Roten Faden. Von der Station Waterloo führte uns der rote Strich vorbei an dem Niedersächsischen Hauptstaatsarchiv, dem Wangenheimpalais, dem Lagerhaus, dem Kestner-Museum und der Bauverwaltung zum Maschpark, unserem eigentliches Ziel. 1985 erklärte der Rat der Stadt Hannover den Maschpark zum „Park der Partnerstädte“. Sichtbar wird dies an der Bezeichnung der einzelnen Wege, die jeweils den Namen einer Partnerstadt tragen. Es sind Blantyre, Bristol, Hiroshima, Leipzig, Perpignan, Poznan und Rouen. Wir „bewunderten“ die zum Teil sehr abstrakten Kunstwerke, z.B. die „große Familie“, aber auch die Bronzeskulptur „Ägäis“ ließ uns staunend und auch ratlos zurück. Der „Gandhi“ ist sehr gut getroffen. IMG_20150519_151338Auch wenn man sich über den Standort wundern kann. Wunderschön ist der Blick auf das Neue Rathaus vom Schottischen Kreuz aus. Wir genossen diesen Blick bei herrlichem Sonnenschein, der auch diesen Spaziergang zu einem Genuss machte. Über eine Brücke mit Verzierungen aus dem Jugendstil gelangten wir zu dem künstlerisch gestalteten Bus-Stopp an der Willy-Brandt-Allee. Mit etwas Fantasie konnte man die Walschwanzflosse auch erkennen. Bevor wir im Landesmuseum zum Kaffee trinken einkehrten, besuchten wir noch den Ehrenfriedhof Hannover am Maschsee. Dieser Friedhof wurde zu Ehren der insgesamt 526 Kriegsgefangenen und Insassen von Konzentrationslagern verschiedener Nationalitäten, die hier umkamen, angelegt. Hier ruhen auch 154 Staatsbürger der ehemaligen Sowjetunion, die am 6. April 1945, kurz vor Kriegsende, von Angehörigen der Gestapo-Leitstelle in Hannover ermordet wurden. Den Abschluss des Ausflugs bildete der Trammplatz. IMG_20150519_152551Uns gefiel die Neugestaltung sehr gut. Dem nackten Bogenschützen war es an diesem schönen Tag sicher auch nicht zu kühl, und so konnte er seinen Pfeil ohne Schwierigkeiten auf des Oberbürgermeisters Zimmer richten. Nachzutragen ist noch unsere Begeisterung über die Bepflanzung des Maschparks. Viele alte Bäume, blühende Kastanien, große Rotbuchen, dazwischen der üppig blühenden Rhododendron und viele andere Pflanzen, die ich leider nicht mit Namen kenne. Und noch etwas haben wir gelernt: wir wissen jetzt wo die Niedersächsische Staatskanzlei ist.

Ute Lückert

Klosterkirche Marienwerder und die Hinüberschen Gärten

Die U-Bahn und der Bus brachten uns an unser Ziel: Die Klosterkirche Marienwerder. Ein Kleinod, wie wir bei der sehr informativen Führung erfuhren. 1196 wurde das Kloster Marienwerder als Hauskloster des Grafen Conrad I. von Roden gegründet und 1200 geweiht. Es war zunächst mit Augustinerchorherren besetzt. Im Jahr 1216 lösten Augustinerinnen aus dem Stift Obernkirchen die Chorherren ab. 1542 führte Herzogin Elisabeth im Fürstentum Calenberg die Reformation ein. Zugleich sicherte sie den Bestand der Klöster. 1620 erhielt Kloster Marienwerder den Status eines evangelischen Damenstifts. Die Kirche veränderte sich im Laufe der Zeit. Brände zerstörten sie immer wieder. Auch nötige Umbaumaßnahmen haben das Bild verändert. Als Abschluss der letzten großen Renovierungsarbeiten wurden 1886 Hauptapsis und Chor von Oscar Wichtenstein in neoromanischem Stil ausgemalt. Etwas später, im Jahre 1898, kamen die qualitativ hochwertigen Glasfenster der Hauptapsis hinzu. Zu allem erhielten wir viele Informationen. 1961 kehrte die Kreuzigungsgruppe aus dem Niedersächsischen Landesmuseum zurück. Schon bei meinem ersten Besuch der Kirche war ich fasziniert von der Bemalung der Kirche. Der vermeintliche Wandteppich entpuppt sich als Malerei und verführt die Besucher dieses zu überprüfen. Da muss der Kirchenführer jedes Mal darauf hinweisen, dass man die Wände nicht berühren soll.

IMG_2600aWir können nur empfehlen, an einem Sonntag in den Sommermonaten einen Spaziergang durch die Hinüberschen Gärten mit einem Besuch der Kirche zu verbinden. Dort wird sonntags um 17:00 Uhr Musik für Spaziergänger angeboten. Der Hinübersche Garten ist ein wunderschöner Park mit einigen Sehenswürdigkeiten, die es zu entdecken gilt.
aWir haben unter anderem den Hexenturm gefunden, und einige waren sogar so mutig, diesen zu besteigen. Er wurde schon als Ruine erstellt.
 Nach so viel Bildung hatten wir uns Kaffee und Kuchen redlich verdient.

Ute Lückert

 

 

 

Der Bibelgarten in Velber

IMG_20150722_154239_1IMG_20150722_151145Am 22.07.2015 haben elf interessierte Frauen den Bibelgarten in Velber besucht. Dieser ist liebevoll von ehrenamtlichen Helfern auf dem Grundstück einer ehemaligen Kindertagesstätte angelegt worden. Den Rundgang durch den Garten leitete Frau Papsch. Wie erfuhren viel Neues über Kräuter, Pflanzen und Bäume, die schon in der Bibel Erwähnung fanden.

IMG_20150722_151724Vor jeder Pflanze stecken kleine Tafeln mit dem Bibelspruch, der auf die spezielle Pflanze zutraf. Nach eineinhalb stündiger Führung sprachen wir in der alte gotische Kapelle, die herrlich in diesen schönen Garten passt, ein Gebet und sangen ein Lied.

Bei selbstgebackenem Kuchen und Kaffee im Gemeindehaus fand der Tag ein harmonisches Ende.

M. Hrynko

Unsere Tour im August führte in die Nordstadt

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Unser Ausgangspunkt war die imposante Christuskirche. Der neugotische Bau von Conrad Wilhelm Hase wurde im 19. Jahrhundert erbaut. Er und seine Mitarbeiter Bär und Hauer verewigten sich in der Fassade in Form eines Hasen, Bärs und Wildschweins. Es sollte ein Gag sein.

Nordstadt20150821_144512_1

Von der Schloßwender-straße bogen wir in den Brüggemannhof ab. Er wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut, als die Industrialisierung Einzug in die Nordstadt hielt. Vier- bis fünfstöckige Häuser mit auffälliger Fassadengestaltung, wie Zierelemente, Arkaden, Fachwerk sowie lebensgroße Reliefs von Arbeitern prägen diesen Hof. Nach Verlassen des Brüggemannhofs kamen wir zu dem ältesten jüdischen Friedhof. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Sanddüne alsNordstadt20150821_151835 Begräbnisstätte genutzt. Heinrich Heines Großeltern sind u.a. hier begraben. Wie durch ein Wunder hat der Friedhof den Bombenhagel über Hannover unbeschadet überstanden. Deswegen steht auch heute das älteste erhaltene Gartenhaus am Judenkirchhof. Wir gingen weiter bis zum Puttenser Felde. Diese Straße wird immer noch als eines der Zentren der „sogenannten Chaostage“ wahrgenommen. Man besetzte die Häuser in den achtziger Jahren, weil die Mietverträge ausliefen und man sie nicht verlängern wollte. Das Gleiche galt auch für das Sprengelgelände. Durch die Hartnäckigkeit der Bewohner durften die Gebäude bleiben. In der Straße „Im Moore“ zeigt sich der Charakter der Nordstadt besonders typisch. Schöne detailreiche Bürgerhäuser säumen diese. Am Ende steht die Lutherkirche, die 1898 vollendet wurde. Auf dem Platz an der Lutherkirche befindet sich noch eine alte Pferdetränke von 1905. Da es an diesem Tag sehr heiß war, beschlossen wir in einem türkischen Café bei heißen oder kalten Getränken und wunderbarem Tortenangebot eine Rast einzulegen. Danach wanderten wir auf den Spuren der industriellen Vergangenheit der Nordstadt. Wir sahen alte Fabrikanlagen der ehemaligen Bettfedernfabrik und die Grammophonfabrik der Brüder Berliner. 1887 bekamen sie Nordstadt20150821_170236das Patent auf ihre Schallplatten. Das Sprengelgelände wurde passiert und die Glinderstraße erreicht. Sie ist die schönste Straße der Nordstadt, mit reichverzierten Gründerzeit-Häusern. Nicht weit entfernt beginnt der Welfengarten. Der alte Baumbestand spendete uns Schatten bis zur Universität. Die Uni war ursprünglich für Georg V erbaut. Er hat das Schloss aber nie bewohnt, da er nach der Annexion des Königreiches Hannover 1866 ins Exil ging. Es stand leer, bis 1879 die Hochschule einzog. Zu erwähnen ist noch, dass unser Niedersachsenross aus der Skulpturengruppe des Bildhauers Albert Wollfs stammt und erhaben vor der Universität steht. Hier endete unsere Nordstadttour. Wir können sie jedem ans Herz legen.

Ute Lückert

Der Ausflug am 16.9.15 führte uns nach Linden

Na ja, „Linden“- mögen Sie denken:
Vielfältige Gastronomie,
hoher Anteil an Studenten,
hoher Anteil an Bewohnern mit Migrationshintergrund,
etliche Künstler und solche, die sich dafür halten.

Wir haben auf unserem Rundgang auch die wunderschönen alten Villen und Straßenzüge gesehen.
Der „Lindener Butjer“ vor der Volksbank schaute auf uns herab.
Wir wissen, von welchem Haus Kurt Schumacher die Wiederzulassung der SPD beantragte,
IMG_2651awo Hanna Arendt geboren wurde,
wo die Villa von Hermann Stephanius ist, der sich für die Eingemeindung Lindens nach Hannover einsetzte,
und wo Paul Rademacher den Hermeskopf für die Messe entwarf.

Ja, auch kleine Reisen bilden!

Natürlich haben wir auch „geschlemmert“, im Kaffee „K“.

B. Hüttig

 

 

Am 15. 10. führte uns unser Ausflug in das Sprengelmuseum

IMG_2661Neu war für einige von uns schon die Stecke mit dem „100er Bus“vom Vahrenwalder Platz bis vor das Museum.

IMG_2668Die Dame, die uns führte, konzentrierte sich auf einige Exponate, die sie mit sehr viel Herzblut und Hintergrundwissen vorstellte.

Dann gab`s erst mal Kaffee und Kuchen mit Sahne und Blick auf den Maschsee.

IMG_2665Nach dem Kaffee haben wir uns den neuen Anbau angesehen. Er ist noch sparsam bestückt, weil er erst noch durchtrocknen muss, bevor er Ende Mai unter dem Motto „130 % Sprengel-Museum“ neu sortiert wird.

Sicher haben einige von uns Lust bekommen, dann noch einmal ins „Sprengel“ zu gehen.

Birgitt Hüttig

Besuch des Feuerwehr-Museums am 24.11.2015

FeuerwehrIMG_20151124_15264112 Damen und 1 Herr machten sich auf, das Feuerwehrmuseum zu erkunden. Wir wurden schon erwartet und durften auch gleich viele Stufen in den dritten Stock hinaufsteigen. Dort erfuhren wir bei einer Diashow alles Wissenswerte über die Feuerwehr in Hannover und im allgemeinen. Nicht nur Brandbekämpfung gehört zu den Aufgaben. Der Rettungsdienst, Zivil und Katastrophenschutz, technische Hilfeleistung, Kampfmittelbeseitigung. Tierrettung, seit der Expo 2000 gibt es ausgebildete Höhenretter und seit einiger Zeit verfügt die Feuerwehr auch über einen Intensivtransportwagen. Neben der Berufsfeuerwehr gibt es zum Glück ja auch noch die freiwilligen Kollegen. Was ich hier lernte: jeder Mitbürger kann im Notfall zu dem Dienst heran gezogen werden. Zurzeit sind 800 Menschen bei der Berufsfeuerwehr beschäftigt. Wir können froh und dankbar sein, dass sich Menschen für diesen Dienst entscheiden. Nach all diesen Informationen zeigte Herr Rinne uns dann die Schätze des Museums. Bereits 1980 zum 100 jährigen Bestehen der Berufsfeuerwehr fand sich eine Gruppe engagierter Feuerwehrbeamter zusammen, die sich zum Ziel setzten, ein Feuerwehrmuseum zu gründen. Die Ausstellungsgegenstände waren über Jahre größtenteils privat gesammelt worden. FeuerwehrIMG_20151124_155910Bei den Exponaten handelt es sich fast ausschließlich um Originale aus Hannover. Einige davon haben eine ganz spezielle Geschichte. So z.B. die Feuerwachenzentrale der zwanziger und dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts. Dieser Raum wurde mit Originalteilen nachgestellt und vermittelt einen Eindruck von der „guten alten Zeit“. Eingebaut ist unter anderem eine Feuermeldeanlage System „Gamewell“ aus dem Jahr 1885, die bis zum Jahr 1962 (!) in der Feuerwache 4 (Teichstraße 8, Stadtteil Linden-Mitte) in Dienst war. Ihre Funktionsfähigkeit kann diese Anlage mit Hilfe eines angeschlossenen Feuermelders noch heute unter Beweis stellen. Wir durften das auch mal testen. Das Feuerwehrmuseum Hannover verzichtet aus Platzgründen auf historische Fahrzeuge – mit einer Ausnahme: Eine hervorragend erhaltene, mit Pferden zu bespannende Handdruckspritze (Baujahr 1888) Allerdings gibt es eine umfangreiche Sammlung von Feuerwehrfahrzeugen (Modelle) in unterschiedlichen Maßstäben. Alle sind originalgetreue Einzelanfertigungen. Natürlich sind auch Uniformen zu sehen u.a. Helm, Mütze, Dienstrock und Degen des ersten hannoverschen Branddirektors, Adolf Ebeling, und viele Andere von den Anfängen bis heute. Eine andere Ausstellung zeigt Sanitätsgeräte aus mehreren Jahrzehnten. Die Feuerwehr Hannover ist seit mehr als 100 Jahren auch für den Rettungsdienst in ihrer Stadt zuständig. Entsprechende Exponate dokumentieren diesen Zweig der Feuerwehrgeschichte sehr anschaulich. Ein Schwerpunkt sind dabei Wiederbelebungsgeräte, die auf den heutigen Betrachter zum Teil eher abenteuerlich als lebensrettend wirken. Da kann man über die Entwicklung der Geräte aber sehr froh sein. FeuerwehrIMG_20151124_160947Die Zeit des „Dritten Reiches“ brachte auch für die Feuerwehr in Hannover einschneidende Veränderungen. Die Rolle der Feuerwehr war dabei nicht immer positiv, neben Einsätzen, die fast übermenschliche Anstrengungen und Leistungen erforderten, ist ihre Rolle zur Zeit des Nationalsozialismus durchaus kritisch zu sehen und nicht frei von dunklen Flecken. Ein Teil der Ausstellung widmet sich dieser Zeit, anschaulich ist die Entwicklung von der Berufsfeuerwehr zur Feuerschutzpolizei anhand einer Vielzahl von Exponaten und Fotos aus dieser Zeit dargestellt.

Nach so viel Wissenswertes schmeckten uns der Kaffee und der Kuchen noch einmal so gut.

Ute Lückert

Jahresabschluss am 16.12.2015

IMG_2717IMG_2716Die Tische wieder wunderschön gedeckt, leckerer Kuchen gebacken von einigen Mitgliedern der Gruppe und die Bilder von den vergangenen Aktionen des Jahres 2015 warteten auf die Gäste. Es wurden bei Kaffee und Kuchen eifrig Erinnerungen ausgetauscht. Es war ein schöner Abschluss.

IMG_2719Für 2016 haben wir schon wieder schöne Ziele geplant. Lassen Sie sich überraschen.

Ute Lückert

 

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