Urlaub mit dem eigenen Bett 2015

EröffnungAm Montag, dem 24.8., begann mit der Auftaktveranstaltung die diesjährige Aktion „Urlaub mit dem eigenen Bett“. Ein geselliges Beisammensein mit letzten Informationen zu den Fahrten, dazu Kaffee und Kuchen.

Ebstorf

 

 

Am Dienstag, dem 25.8., starteten wir dann schon zum ersten Ziel. Wir wollten uns das Kloster Ebstorf anschauen. Bei einer Führung erfuhren wir alles Wissenswerte über die Geschichte des Klosters und sahen uns als krönenden Abschluss die beeindruckende Weltkarte an. Nach einem Mittagsimbiss fuhren wir in das Arboretum in Melzingen. Ein Kleinod mit außergewöhnlichen Bäumen und Pflanzen aus der ganzen Welt, gesammelt, gepflanzt und gepflegt von einer Frau ihrer Familie und später auch Ehrenamtlichen. Sehr schön ist auch das Café mit leckerem Kuchen.

 

Hildesheim-1Die zweite Tour führte uns nach Hildesheim. Die Stadt und das Bistum feiern in diesem Jahr 1200-jähriges Bestehen, ein Grund mehr, diese Stadt zu besuchen. Als erstes besichtigten wir den Dom. Im Jahre 815 entstand an der Stelle der heutigen Apsis eine Marienkapelle. Der Hildesheimer Mariendom wurde 872 unter Bischof Altfrid erbaut. Seit August 2014 ist der Hildesheimer Dom, nach fast 5-jähriger Sanierungszeit wieder zugänglich. Wir fanden das Ergebnis beeindruckend. Natürlich gehörte der 1.000-jährige Rosenstock mit zum Programm. Der Dom, der Rosenstock sowie die Michaeliskirche wurden 1985 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Nach der Mittagspause erfuhren wir bei einer Stadtführung noch etwas über die Geschichte Hildesheims und seinen Gebäuden rund um den Marktplatz. Die meisten Häuser sind bei den Bombenangriff 1945 zerstört worden. Sie wurden bei der Rekonstruktion des Marktplatzes originalgetreu wieder aufgebaut, oder es wurde eine nach dem Original gestaltete Fassade davorgesetzt.

Eine kleine Gruppe ging noch mit der Stadtführerin an der Andreaskirche vorbei zur Michaeliskirche, um auch diese wunderschöne Kirche zu würdigen.

Zum Abschluss konnten auch diese Unermüdlichen noch ihren Kaffee trinken und dann ging es wieder nach Haus.

Ute Lückert

 

Osterwieck-3Die dritte Fahrt unserer Urlaubsreisen am 2.9.2015 führte uns nach Osterwieck. Nach einem Regentag schien aber an unserem Reisetag den ganzen Tag die Sonne.  (Alles Engel?) Osterwieck ist eine historische Fachwerkstadt an der Straße der Romanik im Harzvorland. Unsere beiden Stadtführer besuchten mit uns zuerst die St. Stephani-Kirche. Ein imposanter Bau, welcher in drei verschiedenen Bauphasen entstand: Romanik, Gotik und nachreformatorisch. Osterwieck-2

Sehenswert der Flügelaltar, die Kanzel und verschiedene Epitaphe. Die Orgel wird gerade restauriert. Besonders auffallend sind die Säulen und Bögen aus gelb-rotbraun gemasertem Sandstein. In den dann folgenden Stadtführungen machten uns Frau und Herr Müller, sehr engagiert, auf viele interessante Fachwerkhäuser mit Schmuckfriesen und Rosetten aus verschiedenen Jahrhunderten aufmerksam, wie z.B. auf das Eulenspiegelhaus und das älteste Haus der Stadt.

Osterwieck-1Nach einem kleinen Umweg fuhren wir mit dem Bus weiter zum Restaurant Waldhaus am Fallstein. Dort wurde zu Mittag gegessen. Danach war Freizeit angesagt. Einige Urlauber ruhten sich im Garten aus, andere machten einen kleinen Spaziergang. Osterwieck

 

 

Das Kaffeetrinken war denn der Abschluss unseres Ausflugs. Dank unseres netten Busfahrers („Ossi“ genannt) erreichten wir heil und gesund wieder unseren Kirchturm.

B. Pehl

 

 

 

Lemgo, die alte Hansestadt, war für viele ein interessantes Ziel und unsere letzte Fahrt 2015.

LemgoDas Wetter und auch der Verkehr meinten es gut mit uns. Wir waren früher als geplant am Ziel. Zum Glück konnte ich die beiden Stadtführer erreichen, und so starteten wir etwas eher. Wie immer gingen wir in zwei Gruppen. Lemgo entstand um 1200 an der Kreuzung alter wichtiger Handelsstraßen und wurde die bedeutendste Stadt im Lipperland. Als Mitglied der Hanse im 13. Jahrhundert entwickelten sich Geschäftsbeziehungen bis Riga, Visby, Nowgorod, Stockholm, England und Flandern.

Unser Begleiter war ein ehemaliger Förster und so wies er auch häufig auf besondere Pflanzen und auch auf die auffällige Begrünung der Häuser hin. Viele gut erhaltene Fachwerkhäuser mit wunderschöner Schnitzereien, aber auch Bürgerhäuser mit Stilelementen der Spätgotik und der Weserrenaissance sind hier noch gut erhalten. Lemgo wurde im Krieg von der Zerstörung weitestgehend verschont. Lemgo-1

Beachtenswert ist das Hexenbürgermeisterhaus, das wie auch das Rathaus am Marktplatz im Stil der Weser-Renaissance erbaut wurde. Es ist reich verziert mit Figuren und Schriftzügen. Seinen Namen erhielt das Bauwerk vom Bürgermeister und Juristen Hermann Cothmann, der von 1667 bis 1683 als Stadtoberhaupt amtierte, dieses Haus bewohnte und sich bei den Hexenprozessen in Lemgo den Ruf eines Hexenjägers erworben hatte. Heute befindet sich dort ein Museum. Ein wichtiger Punkt in Lemgo ist der „Steinerne Saal“, der Marktplatz mit dem Rathaus und der Apotheke. Der Wochenmarkt und im Sommer die Open- Air- Veranstaltungen beleben diesen Platz. Neben dem Marktplatz befindet sich die Nicolaikirche. Sehr sehenswert. Auch die Marienkirche ist wunderschön. Etwas Besonderes ist hier die Schwalbennestorgel. Sie zählt zu den wenigen Orgeln der Renaissance, deren Gehäuse weitgehend erhalten ist. Nach diesem informativen Spaziergang genossen wir das Mittagessen.

Bad PymontBad Pyrmont

 

 

 

 

 

 

 

Den Nachmittag verbrachten wir in Bad Pyrmont. Einige gingen in den Kurpark, andere zogen die Promenade vor. Auf der Fahrt zurück genossen wir das Weserbergland, fuhren vorbei am Deister und machten zum Schluss noch eine kleine Stadtrundfahrt durch Hannover. Wir haben alle gesund und munter wieder mit nach Hause gebracht. Alle Fahrten waren etwas Besonderes. Wir haben diese Tage genossen, und bis auf ein paar Tropfen Regen hatten wir immer herrliches Wetter.

U.Lückert

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