2015 – Verabschiedung von Friedhelm Depenbrock aus dem Kirchenvorstand

 

Am 6. Dezember 2015 wurde Friedhelm Depenbrock in einem bewegenden Gottesdienst aus seinem Amt als Kirchenvorsteher verabschiedet, das er 30 Jahre lang innehatte. Amtierende und einige ehemalige Kirchenvorsteher sowie Frau Superintendentin Bärbel Wallrath-Peter begleiteten seine Entpflichtung aus dem Amt. Im Gottesdienst und beim anschließendem Empfang wurden seine Verdienste für die Gemeinde gewürdigt.

Der energetische Sanierung des Gemeindezentrums hat er tatkräftig in die Hand genommen. Nicht nur der gesamte Epiphanias-Gebäudekomplex, auch das innere Gerüst der Gemeinde wurde von ihm planvoll gestaltet und bewirtschaftet. Er hat Ziele der Gemeindearbeit formuliert und auf die Umsetzung geachtet. Klare Strukturen und eine offene Diskussionskultur waren für ihn charakteristisch.

Auch für die Mitglieder des Stadtkirchentages (d.h. dem „Kirchenparlament“ von (Hannover / Garbsen / Seelze) war er ein Vorbild, wie ihn Richard Schimann, einer seiner Kollegen von dort, würdigte.

Als Vertreter der Bundeswehr, die hier in der Epiphaniasgemeinde durch die Militärseelsorge eine lange Tradition hat, wurde Friedhelm Depenbrock in den Kirchenvorstand berufen. Militärdekanin Petra Reitz würdigte sein Engagement bei der Gestaltung einer Trauerfeier für drei in Afghanistan gefallene Soldaten, mit dem er den Standard für solche Feiern bundesweit (!) gesetzt hatte.

Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg und Andreas Bodamer-Harig hoben sein Engagement im und für den Stadtteil hervor, den er z.B. für die Einrichtung einer Kinderkrippe gezeigt hatte.

Auch die benachbarte röm.-kath. St. Franziskusgemeinde überbrachte durch Herrn Bothe einen Gruß sowie die Geschäftsführerin Frau Yungju Jeong von der koreanischen Han-Min Gemeinde e.V.

Bernd Rümke sprach Dankesworte für die Epiphanias-Stiftung und Christoph Voges für den Kirchenvorstand.

Die Lücke, die er hinterlässt, können wir nicht schließen. Er hat seine Aufgaben in der Gemeinde als Berufung gesehen und wie einen zweiten Beruf ausgefüllt. So wünschen wir ihm und seiner Frau den nun hoffentlich eintretenden wohlverdienten Ruhestand!

Für den Kirchenvorstand: Pastorin Dr. Karen Schmitz

 

 

 

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