Donnerstag, 2. Juni, 18 Uhr

offener Elternabend zur Öffnung der Gruppen

Was „offene Arbeit“ nicht ist:

Offene Arbeit bedeutet nicht:

  • Jede/r kann immer machen, was ihm/ihr gerade einfällt
  • von Raum zu Raum rennen
  • ein hoher Lärmpegel
  • Erzieherinnen, die keine Beziehung zu den Kindern haben
  • Eltern, die ratlos dastehen und nicht wissen, wo ihr Kind ist

Dieser Zustand heißt Chaos und hat nicht mit dem Konzept eines offenen Konzepts zu tun, das sich an den Interessen und Themen der Kinder orientiert.“

Ziele:

  • Kinder brauchen Bildungsangebote,
    die an ihren Interessen und Themen orientiert sind.

In der Praxis heißt das:
spannende Räume mit auf- und anregenden Materialien, eine Umgebung, die zum Tun einlädt, die sich immer wieder verändert je nach Bedarf sich den Themen der Kinder anpasst.

  • Kinder brauchen die Möglichkeit, soziale Kompetenz zu üben.

In der Praxis bedeutet das:
Spielkameraden und Erwachsene finden, die Zeit haben, mit denen sie Dinge entwickeln können, reden, sich austauschen, ihr Tun besprechen – reflektieren – und so sich selbst wahrnehmen können.

  • Kinder brauchen Erwachsene, die sie sich selbst auswählen, als Vorbilder.

Sie brauchen Menschen, mit denen sie selbst Beziehungen eingehen können, die sich dafür auch anbieten, mit denen sie Bindungen eingehen, die ihnen die Sicherheit geben, Neues und sich selbst neu zu entdecken.“

Auszüge aus:

Offene Arbeit -pädagogische Ansätze für die Kita“, Heidi Vorholz, Cornelsen Verlag, Berlin

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