Buchdruck-Museum am 28.2.2018

Am Mittwoch, den 28. Februar, haben sich trotz der sibirischen Kälte 11 Personen aufgemacht, um sich über die Buchdruckkunst informieren zu lassen. Das Buchdruck-Museum wurde 2002 von Setzern, Druckern, Buchbindern und weiteren Fachkollegen/innen gegründet und befindet sich in der Limmerstraße 43. Sie wollen das nahezu verschwundene Fachwissen der Buchdruckerkunst durch ihre Arbeit der Nachwelt erhalten und weitergeben. Die Werkstatt ist eingerichtet im Stil einer für den Stadtteil Linden typischen Hinterhof-Druckerei der 50er Jahre. Es ist ein lebendes Museum. Das heißt: Alles was hier ausgestellt ist, kann und soll auch benutzt werden.

Wir genossen zuerst einmal die Wärme und schauten uns ein wenig um. Da standen mächtige Maschinen, die uns sehr beeindruckten. Ja ums Drucken geht es unter anderem hier.

Zuerst erhielten wir einen interessanten Vortrag über Herrn Gutenberg, den Erfinder des modernen Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern (Mobilletterndruck) und der Druckpresse und sahen viele Raritäten, die die ehrenamtlichen Mitglieder des Freundeskreises Schwarze Kunst e.V. gesammelt haben.

Danach hatten wir dann die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen und unsere Namen mit dem

sogenannten Winkelhaken zu setzen und auf einer kleinen Druckmaschine zu drucken. Zum Glück hatten wir Hilfe, ansonsten wären wir sicher kaum noch zum Kaffeetrinken gekommen. Es war ein interessanter Nachmittag.

Ute Lückert

 

 

 

 

 

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