Kunst im öffentlichen Raum

Am Mittwoch, den 20. Juni, trafen sich einige Damen und ein Herr, die sich für Kunstobjekte in der Stadt interessieren. Es war der zweite Teil von „Kunst im öffentlichen Raum“. Die Objekte befinden sich zwischen Aegidientorplatz und Weißekreuzplatz; so z.B. das „Kopfsteinpflaster“ von Timm Ulrichs am Schiffgraben neben der Sparkasse, die drei Stühle in der Galerie Luise von Ulrike Enders, die auch das Paar mit dem Regenschirm an der Packhofstraße angefertigt hat. Sehenswert sind auch die Metallinstallationen von Jens A. Hutter hinter dem Landgericht.

Am Pavillon trafen wir auf eine Gitterdarstellung von Hans-Jürgen Breuste. Es erinnert an das ehemals hier gelegene Gerichtsgefängnis, das 1865–75 als Königliches Zellengefängnis Hannover erbaut wurde. In ihm litten die verschiedensten Opfer und Opfergruppen der Nationalsozialisten. Es ist zudem das erste städtische Mahnmal in der Bundesrepublik Deutschland, das ausdrücklich auch an die Verfolgung homosexueller Männer in der NS-Zeit erinnert. Dies ist nur eine kleine Auswahl von Dingen, die wir gesehen haben.

Bei herrlichem Wetter ging ein informativer Nachmittag mit Kaffee und Kuchen im Extrablatt zu Ende.

Marlis Hrynko

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