Das Early-Excellence-Beobachtungssystems

Jedes Kind im Familienzentrum soll zukünftig in regelmäßigen Abständen von dem Fachkräfte-Team beobachtet werden.
Seit Februar diesen Jahres sind wir in der Einführungs- und ÜbungsPhase, in der wir zunächst nur zufällig ausgewählte Kinder beobachten.
Im Mittelpunkt der Beobachtung steht das aktive Kind, das forschend seine Welt entdecken will.
Grundlage der Beobachtung sind vorrangig die Schemata, die im Early-Excellence-Ansatz die Bildungsprozesse der Kinder erklären.

Schemata im Early Excellence Ansatz

Schemata (oder Schemas) sind Handlungs- bzw. Verhaltensmuster, durch die Kinder sich ein Bild von der Welt machen, und versuchen herauszufinden, wie diese funktioniert.

Durch die wiederholte Anwendung solcher Muster an vielfältigen Gegenständen in ihrer Umgebung und in verschiedenen Situationen sammeln Kinder Erfahrungen, und entwickeln dadurch ein Verständnis darüber, wie sich die Regeln hinter den Dingen verhalten.
So erleben sie z.B. im Ausprobieren des Schemas „Rotation“ das physikalische Gesetz der Fliehkraft.

Im Early Excellence dient die Schemata-Theorie zur Erklärung kindlicher Lern- und Selbst-Bildungs-Prozesse und als Werkzeug zu ihrer Beobachtung.
Weiter bietet sie den Eltern die Möglichkeit, kindliches Verhalten besser zu verstehen.
„Manchmal tun Kinder Dinge, die einem unverständlich erscheinen, vielleicht sogar stören“.
Mit Hilfe der Schemata-Theorie bekommen die Handlungen der Kinder einen Sinn.
Pädagogische Fachkräfte und Eltern können mit ihrer Hilfe gemeinsam die Entwicklung der Kinder beobachten und unterstützen.

In der Eltern-Ecke finden Sie mehr Informationen über die Schemata.

Ihr Krippen-, Kindergarten- und Hort-Team

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