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Einbeck am 21. August 2018

[1]Pünktlich um 9:00 Uhr starteten wir zu unserer ersten Tour in diesem Jahr. Das Wetter sollte gut werden, darum hatten die meisten Teilnehmer den Regenschirm zu Hause gelassen. Die Fahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse. Am Rathaus in Einbeck wurden wir schon von dem Braumeister erwartet. In seiner Gefolgschaft befand sich ein sehr großer, aber auch sehr schmaler Martin Luther, der die eine Gruppe durch die Stadt führen wollte. Der Braumeister hielt eine launige Rede über das Bier, Einbeck und seinen Berufsstand. Die anschließende Führung unternahmen wir, wie meistens, wieder in zwei Gruppen. „Martin Luther“ führte die eine Gruppe durch die Stadt, während wir anderen einen Vortrag im Rathaussaal bekamen, dann den Marktplatz von den Bänken aus betrachteten.

[2]Unsere Stadtführerin erklärte uns die einzelnen Gebäude. Zum Schluss warfen wir noch einen Blick in die Marktkirche. Wir haben viel über Einbeck erfahren. Luther war zwar nie hier, aber zu seiner Hochzeit hat er zwei Fässer Einbecker Bier erhalten. Das ist verbürgt. Aber ein Mann ist hier gewesen und ihm ist ein Brunnen gewidmet: Till Eulenspiegel. Ihm begegnen wir auf unseren Ausflügen immer mal wieder.

Eine wichtige Jahreszahl haben wir immer wieder gehört: 1540 brannte fast die ganze [3]Stadt ab. Es handelte sich um Brandstiftung, der Vatikan wollte ein Exempel statuieren und die abtrünnigen Gläubigen abhalten, sich der Reformation anzuschließen. Brände hat es aber immer wieder gegeben. Nach so vielen Informationen mussten wir uns erstmal stärken. Der anschließende Besuch in der Senfmühle war interessant. Allerdings hätte der Vortrag gerne etwas kürzer sein dürfen. Der Senf bei der Verkostung war lecker und regte einige von uns an, etwas davon mit nach Hause zunehmen.

Zum Schluss blieb noch etwas Zeit für einen Kaffee oder ein Eis. Die Rückfahrt über die Bundesstraße war sehr schön. Ein rundherum gelungener Tag.

Ute Lückert