St. Clemens Kirche am 15. Mai 2019

Nach der kreativen Pause endlich wieder ein Ausflug für Junggebliebene! Dieser Ausflug zur St. Clemens Kirche wurde von Herrn Pastor i. R. Meyer organisiert. Eine sehr kompetente Dame berichtete über die Geschichte der Kirche und zeigte uns die Schönheiten des Baues von außen und innen. Die Propsteikirche Basilika St. Clemens wurde als erstes katholisches Gotteshaus in Hannover nach der Reformation im Jahre 1718 geweiht. Im Oktober 1943 wurde sie zerstört und nach dem Krieg 1957 wieder eingeweiht. St. Clemens ist die nördlichste Kirche in Europa, die im venezianischen Barockstil errichtet wurde. Eine besondere Würdigung erfuhr die Kirche 1998: wegen ihrer besonderen Bedeutung verlieh Papst Johannes Paul II. ihr den Titel „Basilika Minor“. Damit ist sie nach St. Godehard in Hildesheim die zweite Kirche in der Diözese, die den Titel Basilika tragen darf. Der Höhepunkt für mich war aber die Krypta, die nach fast einjähriger Sanierungszeit am 31.8.2018 wiedereröffnet wurde. Sehr schlicht, aber sehr beeindruckend. Eine Führung durch diese Kirche lohnt sich. Wir beschlossen den Besuch mit einem Kaffeetrinken bei „anna leine“ Hinter dem „anna leine“ steht mit den Hannoverschen Werkstätten eine der erfolgreichsten Einrichtungen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Niedersachsen. Hier arbeiten Menschen für Menschen – und sorgen dafür, dass sich jeder Gast gut aufgehoben fühlt. Doch ganz besonders wichtig ist es, Menschen mit Handicap zu ermöglichen, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln. Es war ein schöner Tag.

Ute Lückert

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