GESA

logogesa.jpgGemeinschaft Erfahren, Sinnvoll Aktiv werden (GESA)
So lautete der Titel eines Projektes, das die Epiphaniasgemeinde in der Verantwortung der Dipl. Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin Frau Regina Fabian in den Jahren 2001 bis 2005 im ehemaligen „Schlichtwohngebiet Kiefernpfad“ durchgeführt hat.
GESA richtete sich an SeniorInnen, die ihre Lebensbedingungen als belastend empfinden, aufgrund zum Beispiel von gesundheitlicher Einschränkung, Armut, Entwurzelung, Einsamkeit und Partnerverlust, und die von den bestehenden Angeboten im Stadtteil nicht erreicht wurden.
Ziel war es, durch aufsuchende Arbeit (Hausbesuche) solche Menschen zu erreichen und zu motivieren, miteinander in Kontakt zu treten. In eine Begegnungsstätte mitten in der Nachbarschaft wurden sie eingeladen, um die teilweise vorhandene Isolation aufzubrechen und um aktiviert zu werden, auch selbst füreinander da zu sein.
In einem Klima der gegenseitigen Akzeptanz und Toleranz begegneten sich hier u.a. vereinsamte, sozial benachteiligte, körperlich oder geistig eingeschränkte Senioren. Aber auch Menschen ohne solche Einschränkungen ließen sich ansprechen. Bei verschiedenen Aktivitäten, wie Ausflügen, gemeinsam Kochen etc. entdeckten sie alle, wie sie sich im Rahmen ihrer unterschiedlichen Möglichkeiten gegenseitig unterstützen können – und zwar auch bei der Bewältigung ihres Alltags.
Langfristig gelang es, ein Netzwerk der Kontakte aufzubauen und dieses in die Hände der Betroffenen zu legen.
Ein geplanter zweiter Durchlauf mit neuen Betroffenen konnte nicht umgesetzt werden, da es nicht möglich war, eine entsprechende Finanzierung sicher zu stellen.

Hier können Interessierte sich zwei der Jahresberichte aus dem Projekt herunterladen.

jahresbericht2003.pdf

jahresbericht-2004.pdf

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