2019 – Epiphanias-Fest

Zwei Kapitäne begeben sich auf die Reise durch die Epiphanias-Gemeinde, der reviererfahrene Kapitän und die Kapitänin, die neu dazu gekommen ist. Die neue Kapitänin soll auf der Reise ihre Gemeinde noch besser kennenlernen. Und so halten denn beide Ausschau nach den Inseln, wo die Mitglieder der Gemeinde sitzen. Zu jeder Insel gehen sie hin und bekommen zu hören, was all die verschiedenen Menschen in der Gemeinde so tun, und was sie wichtig finden. Freude ist wichtig, Musik, Kurs halten auf der Fahrt, Gemeinschaft – die beiden Gemeindekapitäne erfahren eine Menge über das, was die Gemeinde ausmacht. Auch von außerhalb kommen Ratgeber: Ein Goldesel wirft Geld durch die Gegend, einfach so, weil so viel davon da ist – das ist doch gut für die Gemeinde, oder? Was kann man mit dem Geld nicht Schönes machen! Aber die Kapitäne zögern nach der ersten Begeisterung. Wer nur Geld zu bieten hat, kann der einer Kirchengemeinde wirklich weiterhelfen? Eher nicht. Die beiden nehmen den Kurs zu den Gemeindeinseln wieder auf und holen sich gute Ratschläge. Zwischendurch begegnet ihnen noch eine eierlegende Wollmilchsau, die meint, sie könne alle Probleme mal ganz schnell soeben lösen. Aber eine ganz allein – wo bleibt dann die Gemeinde? Und auch der Paradiesvogel hilft nicht wirklich weiter. Er hat zwar gute Ideen, aber manche sind gar nicht so neu. Und wirklich reden mit den Kapitänen kann er auch nicht. Er kann nur seine eigenen Ideen sehen, nichts anderes. Den Kapitänen wird klar: Echte Hilfe und echten Rat bekommen sie nur bei den Menschen, die auf ganz verschiedene Weise dazu beitragen, dass das Schiff der Epiphanias-Gemeinde flott im Wind bleibt und sich vor Unwettern nicht fürchten muss. Zu Beginn und zum Schluss singen alle zusammen das Lied „Sailing – Rod Stewart“, das Pastor Petersen für diesen Abend etwas umgedichtet hat. Hier der Text:

1.) Wir besegeln Epiphanias, buntes Leben tut sich auf.
Wir besegeln Epiphanias, diese Reise nimmt ihren Lauf.
2.) Wir bekommen viele Menschen zu Gesicht, die so viel tun
für die Kirche, für die andern, rackern fleißig, eh´ sie ruhn.
3.) Kannst du sagen, wie viel Menschen ihre Zeit Epiphanias leih’n?
Sind so viel mit vielen Gaben, legen Herzblut in sie rein.
4.) Kannst du sagen: Wie viel Dienste werden hier wohl ausgeführt?
Sind so viel, die sich einsetzen, dass sich was in Epi rührt.
5.) Wir entdecken: Viele Menschen, geb´n der Kirche ein Gesicht,
halten Epi sehr lebendig. Sie erstrahlt im hellen Licht.

In diesem Licht geht die Fahrt des Epiphanias-Schiffes mit Gottes Hilfe immer weiter.
Schön, dass beide Kapitäne an Bord sind. Gemeinsam wird es eine gute Reise.

Vielen Dank an die professionellen Mitarbeiter für die gelungene Planung! Was wird ihnen wohl nächstes Jahr einfallen? Denn eins steht fest: Epiphanias ist wieder am 6. Januar.

Irmgard Schulz

 

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