Architektur unserer Kirche

Als die Planung des Epiphanias-Zentrums im Mai 1956 begann, waren weite Teile des Stadtteiles „Sahlkamp“ noch nicht vorhanden. Niemand wusste wie sich der Stadtteil einmal entwickeln würde. Aus dieser Ungewissheit entstand ein geschlossener Raum, bestehend aus mehreren Gebäuden, mit einem geschützten Innen. Vorbild für diese Bauweise waren mittelalterliche Klosteranlagen (damals Inseln der Ordnung im Chaos der Wildnis).

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Der Turm, ein Symbol der Menschen für die Verbindung von Gott zur Welt, sollte alleine stehen ohne eine direkte Verbindung zum Kirchenschiff. Er sollte den Menschen als nicht übersehbares Zeichen signalisieren: „Das Haus Gottes heißt euch willkommen“. Die Kirche selbst sollte über einen überdachten Gang zu erreichen sein. Der Grundriss ist kreuzförmig gestaltet und hat eine Dreiteilung: Eingangsbereich, Langhaus und Altarraum.
Später wurden für die Gemeindearbeit weiter Räume angebaut, so dass der Turm heute in das Gesamtensemble integriert steht. Dennoch und obwohl er teilweise durch später errichtete Hochäuser im Stadtteil überragt wird, ist er nach wie vor von den meisten Teilen des Sahlkampes zu sehen und wird von den Bewohnern immer noch als Identifikationsmerkmal anerkannt. Seine Einladung an alle gilt bis heute.

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